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    2006

    Birgit Laser - Seminar bei den Hundefreunden Dusslingen

     

    Eigentlich wussten wir ja schon,worauf es beim Clickern ankommt, trotzdem mussten wir feststellen, dass es ganz gut war, dass Birgit uns daran erinnerte, uns die grundsätzlichen Dinge beim Clickern wieder mehr ins Gedächtnis zu rufen:

    Handlungsketten von hinten her aufbauen , richtiges Timing beim Clickern, Kreativitätsübungen, Zeit lassen beim Finden von Lösungen, der Einsatz von Targets, Konzentration auf den einen Übungsschritt, der jeweils geübt und verbessert werden soll, erarbeiten eines Trainingsplans, um Fortschritte oder auch Mißerfolge genau zu erkennen.

    Im Obedience haben wir folgendes geübt:

    SCHICKEN in die BOX mit TARGET

        

    UMDREHEN zum HUNDEFÜHRER und PLATZ

    SCHNELLES PLATZ und PLATZ aus der BEWEGUNG
    Die BELOHNUNG gibt es nach dem CLICK vom Helfer

      

      

    RUHIGES HALTEN DES APPORTELS im VORSITZEN

     

     Was uns bei Birgit sehr gefallen hat - sie beobachtete uns beide als Team ganz genau und sah, wie wir arbeiteten und  welchen Trainingsstand wir hatten. Und genau dort holte sie uns beim Einzeltraining ab und zeigte uns den Weg auf, den wir weitergehen konnten.
     

     

 

     2006

    Eine Woche OSTERFERIEN in OBERAMMERGAU
    Dieses Mal haben wir einen
    KOMBIKURS:
    OBEDIENCE - DOGDANCING bei
    BRIGITTE LAU   belegt.
    Das Schöne bei Brigittes Kurs war, dass sie ganz individuell für jedes Team passsende Übungsmöglichkeiten aufzeigte und wenn ich mal nicht mehr so viel Lust hatte, dann hat sie es geschafft, mich mit ein paar FUN-ÜBUNGEN wieder zu motivieren.
    Wir haben außerdem viele nette Leute kennen gelernt und eine Menge Spaß gehabt.
    Das war ein klasse Vorbereitungstraining für unsere Prüfung.
     

    OBEDIENCE - ÜBUNGEN

    DIE BOX

     
                      
    Ablegen in der Box

     

    SITZ AUS DER BEWEGUNG

    Auf Anweisung geht man los bis der Befehl zum Kommando "Sitz" kommt, ich muss mich dann setzen und Fraule geht weiter- so ca. 22 Schritte.

           "WATCH ME!"  -    "FUSS!"

             "SITZ!"                                    

         

    Ich sitz dann und warte, bis sie mich wieder abholt.

    ABLIEGEN IN DER GRUPPE

       

 

 

    2006

    Obedience - Seminar mit JOHN EKLÖF  im
    Hundesportzentrum Mariazell 

    JOHN EKLÖF ist in der Schwedischen Nationmalmannschaft und war schon sowohl bei der EM wie auch bei der WM äußerst erfolgreich.
    Fraule war ohne mich dort - sie sagt, sie kann so die ganze Sache relaxed angehen und viel besser aufpassen und mitschreiben und - na ja , den ganzen Tag rumliegen und warten, bis hund dann mal für 15 oder 20 Minuten drankommt, das ist ja auch nicht so toll für mich. Außerdem krieg ich sowieso bei ihrer Rückkehr umgehend erzählt, was gelaufen ist .

    Das sind JOHN und die Übersetzerin Nicole (er spricht englisch):

     Das sind so die grundsätzlichen Gedanken seines Trainings:

    1. Zeig deinem Hund, was du von ihm erwartest,
        was er tun soll.
    2. Sag ihm, dass er es tun soll.
    3. Ignoriere falsches Verhalten und lass den Hund denken
        und das richtige Verhalten finden.
    4. Ausgiebiges Loben und Spielaktivitäten zum Hundeführer
        hin (auch ganz ohne Motivationsmittel, wie Spielie oder
        Leckies möglich) bei korrektem Verhalten.
        Nur Aktivität wird belohnt.
    5. Trainier auch unter viel Ablenkung und in wechselnden
        Situationen und Gegebenheiten.

    Er sagt, er braucht keine Motivationsmittel wie Spielies oder Leckerchen. Er hat seine Motivationsmittel auch in Prüfungen dabei. Für seine Hunde sind die Motivationsmittel: Box, Hürde, Apportel und sein Verhalten und sein Spiel mit den Hunden.
    Er baut alles wie ein Spiel auf und wie mit Spielies, so spielt er mit den verschiedenen Apporteln.

    Das hört sich alles super an und Fraule hat sich vorgenommen, einiges davon auch in unserem Training zu übernehmen.
    Da ich aber nun mal Leckerchen und Spielies als Belohnung gewohnt bin, muss man mal in der Praxis sehen, was ich davon dann auch ohne meine gewohnten Belohnungen akzeptieren kann. Aber dieser "Spielgedanke" (Motivationsmittel sind die Obediencegeräte) hat schon was Faszinierendes.

    Bei der Übung der verschiedenen Positionen ( SITZ - PLATZ - STEH - GRUNDSTELLUNG MIT HOCHSCHAUEN ZUM HF) hat John dann auch ganz gemeine Versuche unternommen, die einzelnen Hunde aus den vorgegebenen Positionen zu bringen. Das hat natürlich meistens geklappt und die HF mussten dann zu ihrem Hund gehen und  ihn wieder in die richtige Position bringen.

    JOHN auf der Suche nach ablenkbaren Opfern:

    Das Seminar war sehr interessant und beim Beobachten der übenden Teams, zu denen John jeweils Trainingstipps gab und deren Arbeit er analysierte, hat Fraule eine ganze Menge gelernt.

    Was mir direkt in der Woche danach auffiel:
    Sie war total ungeschickt! Sie hat alle möglichen Gegenstände "fallen lassen" und mich gebeten, sie für sie aufzuheben. Anfangs hab ich mich ja darüber gewundert, dass ich alles Mögliche und Unmögliche (Löffel, Schlüsselbund, Zeitung, Brief, Kochlöffel, Handschuh, Hut, Kappe, Tuch, Topflappen,...) aufheben sollte, besonders die Metallsachen mochte ich nicht so recht, aber dann hat mir das gefallen. Wir haben ein Spiel draus gemacht. - Und heute ist es so, dass, wenn ihr wirklich mal was runterfällt und sie nicht dran denkt, dass ich der "Aufheber vom Dienst" bin und sich bückt, wir fast mit den Köpfen zusammenstoßen, weil ich schon da bin!
    Selbst das Metall-Apportel hol ich inzwischen - nicht wirklich gern - aber ich tu`s.

     

    OKTOBER 2007

    2-Tages-Obedience-Seminar mit John van Hemert beim HSV Thanheim

    John van Hemert ist Leistungsrichter für Obedience und gibt zusammen mit seinem Hund Milton, einem Tervueren, mit dem er schon an einer Obedience-WM teilgenommen hat, Seminare.

    Am ersten Tag folgte auf die Vorstellungsrunde der 16 aktiven Teilnehmerinnen die Einteilung in 2 Trainingsgruppen, die nach Leistungsklassen ( Beginner + Klasse 1/ Klasse 2+3) vorgenommen wurde. So kamen 2 Gruppen mit jeweils 8 Teams zustande.

    Trainiert wurde dann in ca. 1 1/2 stündigen Trainingseinheiten immer im Wechsel, wobei John regelmäßig auf die Trainingswünsche der Teilnehmer einging. Auf diese Weise hatte man einmal die Möglichkeit, in der Praxis zu arbeiten und dann bei der anderen Gruppe als Zuschauer von Johns Trainingsanweisungen zu lernen.

    Gearbeitet wurde unter anderem an:

    Clickertraining und Target-Training, Aufmerksamkeits-Training, Motivation

     

    Aufmerksamkeit und Ausdauer bei der Fußarbeit
    Winkel und Wendungen / Grundstellung

 

    Geruchsunterscheidung

    Positionen: Steh, Platz, Sitz - auch aus der Bewegung

    .....

    John van Hemert arbeitet im Training über die positive Verstärkung. Bei richtigen Verhaltensweisen des Hundes wird mit dem Clicker oder einem "Clickerwort" bestätigt und dann mit Leckerlies und/oder Spiel belohnt. Der Spaß am Training für Mensch und Hund steht im Vordergrund, denn nur wenn beide Spaß haben, sind gute Trainingsergebnisse zu erzielen. Sein abwechslungsreiches Training mit vielen wertvollen Tipps für die individuellen Probleme und Problemchen der einzelnen Teilnehmer lässt niemals Langeweile oder Monotonie aufkommen. Wir beide hatten richtig Spaß am Seminar und obwohl ich gern mal "abschalte", wenn wir über 1 Stunde lang auf dem Platz sind, ist das bei John nicht passiert.- Klasse war das!!!

    Viele Anregungen, Ideen und Tipps konnten wir beide mit nach Hause nehmen und was mir ganz besonders gut gefällt, jetzt wird wieder mit viel mehr Spiel und Spaß trainiert!!!
    Das vergisst mein anderes Ende der Leine manchmal im Eifer des Gefechts.
    Danke John!!!

 

 

     August 2008

    Eine Woche Ferien im Hundesporthotel Wolf in Oberammergau und dabei eine Kombi - Seminarwoche - Obedience und Dogdance - bei Claudia Moser

    Hier berichten wir über den Obedience-Teil des Seminars. Vormittags bekamen wir klasse Lektionen im Obedience.
    Claudia gab uns viele richtig gute Tipps für unser Training:

    Fußarbeit und Grundstellung:

    Das Müsli - Spiel:

    Und so funktioniert`s:

    Alle Teams stehen im Kreis in der Grundstellung.
    Jedes Team wählt sich einen Obstnamen aus (z.B.:Banane, Birne, Apfel,...). Der Übungsleiter gibt dann die Anweisungen für das
    FUSS-Spiel in Form von "Müsli-Zutaten":

    Für das Müsli braucht man Joghurt = alle Teams gehen in Fußposition einmal rechts rum bis zum Ausgangsplatz und nehmen dort die GS wieder ein
    Quark = alle Teams gehen in Fußposition links rum + GS
    Birne und Apfel = diese beiden Teams wechseln den Platz in Fußposition + GS auf dem Wechselplatz
    Müsli = alle Teams gehen in Fußposition über die Kreismitte zum gegenüberliegenden Platz - an Engstellen muss der Gegenverkahr beachtet werden, angehalten (GS) werden und die Vorfahrt geregelt werden - rechts vor links - oder Absprache - am Gegenplatz erfolgt eine Wende + GS

    Positionen einnehmen und halten auf dem Bodentarget als Vorübung für Sitz/Platz/Steh aus der Bewegung und sofortiges Einnehmen der Position in der Bewegung auf den Hundeführer zu:

    Kerry zeigte das mal eben:

    ...und dann waren wir dran

    Positionswechsel am Ort - Vorübung für rasches Ausführen der Kommandos auf Entfernung (Hinterhand soll bei allen Wechseln ihren Bodenkontakt gleich behalten!)

    Claudia erklärte uns alles und demonstrierte die Kommandos mit ihrer Tilly:


    Auf Bild 2 seht ihr das Hochhüpfen aus dem Platz ins Sitz
    Und dann waren wir dran:

    Die verschiedenen Positionen sollten gehalten werden bis zum Auflösekommando, ganz egal, was der HF tut - auch wenn dieser versucht, leicht an der Leine zu ziehen. Der Hund sollte dagegenhalten: Hier sitz/lieg/steh ich und beweg mich keinen Zentimeter!

    ...und um uns zu demonstrieren, wie anstrengend so häufige Positionswechsel für die Hunde sind, machte Claudia mit uns einige Kniebeugen, damit wir immer dran denken, solche Übungen nur kurz - mit etwa 5 Wiederholungen zu verlangen und dann dem Hund eine Pause gönnen.

    Ganz ausführliche Erklärungen und Hilfen bekamen wir auch für das Schicken in die Box (hier arbeitet Claudia über ein Bodentarget, an dem der Hund absolut ruhig steht und auf die Auflösung oder das Platz-Kommando wartet), das Apportieren (ruhiges Halten, Aufnehmen, Tragen, Bringen) und für die Geruchsunterscheidung.

    Auslegen des Hölzchens und ruhiges Halten, richtiges Aufnehmen

    ...und so sollte der Hund das nicht halten

    ...verstecken des Hölzchens und suchen lassen

 

    Ablage im Platz mit verschiedenen Ablenkungen:

    Wir hatten Spaß beim Training in unserer Obedience-Gruppe und haben richtig nette Teams kennen gelernt:

    Ein ganz herzliches DANKESCHÖN an Claudia!

    Und jeder Sportler braucht auch mal eine Massage - ich hatte die für meinen verspannten Rücken mal ganz dringend nötig. Beate half mir und lockerte meine Rückenmuskulatur:

    Dass das richtig gut tat, könnt ihr euch bestimmt vorstellen.

    Dankeschön!