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    13. Januar 07
    CLICKERSEMINAR für Fortgeschrittene mit NINA MIODRAGOVIC

    Ich hatte eine Mandelentzündung und hatte vom Tierarzt "Seminarverbot" erteilt bekommen, deshalb blieb ich mit Herrle zu Hause und Fraule ging ohne uns nach Walddorfhäslach, wo Carmen im Reiterstüble einen Seminarraum organisiert hatte.
    Hier ist nun ihr Bericht:
    Nina ist eine richtig Nette, die auf unterhaltsame, angenehme Art die Inhalte rüberbrachte. Es gab eine kurze Vorstellungsrunde und Nina stellte anschließend die zu behandelnden Inhalte des Seminars vor. Diese Inhalte ergaben sich aus den Wünschen der Seminarteilnehmer.
    Die Teilnehmer hatten schon im Vorfeld schriftlich ihre Wünsche äußern dürfen und Nina hatte sich dahingehend schon einen Ablaufplan zurecht gelegt.
    Im Freien auf einer Wiese wurde dann zunächst mit allen Hunden, immer einzeln - der Reihe nach, nur ein Hund war jeweils auf dem Platz - mal mit und mal ohne Kiste "frei geshaped", so dass Nina sich ein Bild von Hunden und Hundeführern machen konnte. Es war interessant, die verschiedenen Teams beim Shapen zu sehen und die völlig unterschiedlichen "Angebote" der Hunde zu beobachten. Das, was oft auffiel,war, dass die Hundeführer viel zu schnell clickten. Geclickt wurde oft schon beim Ansatz eines gezeigten Verhaltens, was manche Hunde dazu brachte, dass sie nur noch den Ansatz eines Verhaltens zeigten und dann den fragenden Blick zum Hundeführer richteten:"Was ist los? Wo bleibt mein Click?" - das ist bei uns beiden auch oft so und so wird Fraule wohl jetzt in Zukunft länger warten mit dem Click und mich mehr dafür tun lassen und geduldig warten, dass ich neues Verhalten ausprobiere.

    Nina und ihr Splash beim Shapen:

                 

     Bei Hunden, die sich nach dem Ableinen zunächst mal davon machten, um das Gelände zu erkunden oder um herumstehende Kursteilnehmer abzuschnüffeln, meinte Nina: "Lass sie, wir rufen sie nicht in die Arbeit. Sie kommen schon freiwillig zurück." Und da sich kein Mensch um sie kümmerte und sie völlig ignoriert wurden, war das auch so. Sie kamen nach kurzer Zeit zum Hundeführer zurück und dann wurde mit höherer Futterqualität - Nina hatte für solche Fälle Fischpaste aus der Tube dabei, woran die Hunde nach dem Click lecken durften - gearbeitet. Und gearbeitet haben dann auch alle, freiwillig und gern.

    Einige Teams beim Shapen:

       

    Im weiteren Verlauf des Seminars wurden nun die von den Teinehmern gewünschten Themen behandelt. Mit jedem Hund wurde am Wunschthema gearbeitet.
    Behandelt  wurden
    -Übungen aus dem Obedience-Bereich: enges Vorsitzen beim Abrufen, Apportieren (Schnelligkeit, Aufnehmen des Gegenstandes, Halten ohne zu knautschen und enges Vorsitzen mit dem gehaltenen Gegenstand) Schicken in die Box, Freifolge (saubere Fußarbeit und Winkel und Wendungen)
    -Übungen aus dem Dogdance: rückwärts gehen und rückwärts einparken, "Schäm dich!"
    - das Problem der Leinenaggressivität

    Übungen bei Leinenaggressivität:

     

    Der Hundeführer steht schräg vor dem Hund und der Hund soll lernen, sich auf seinen Menschen zu konzentrieren (Click+Treat in schneller Folge) - gelingt das gut, wird mit Ablenkung durch Menschen geübt. Man beginnt mit ganz geringer Ablenkung und steigert diese. Der Hund soll andere ignorieren, auch dann, wenn sie ihn locken und rumalbern und in nächster Nähe vorbei gehen. Erst wenn das ohne Probleme geht, kommt der andere Hund ins Spiel, der passieren soll.
    Der andere Hund geht zunächst in großem Abstand vorbei und immer wenn eine Abstandgröße funktioniert, wird der Abstand weiter verringert, bis ein Vorbeigehen im Abstand von 2-3 Metern möglich ist.
    Zunächst übt man mit Hunden, die absolut ruhig sind, keinerlei Aggressivität zeigen und die der Problemhund als "ungefährlich" einstuft. Auch in dieser Beziehung können dann die Anforderungen (je nach Hund) erhöht werden.

        
         

    Alles in Allem hat Fraule viele nützliche Tipps bekommen und wir werden einiges in unserer Arbeit umsetzen.

     

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