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    Hier zeigen wir euch unsere Ideen und Tipps für`s OBEDIENCE-TRAINING . Bei unseren Überlegungen schauen wir auch raus - über den Obedience-Tellerrand, wie in anderen Sparten gearbeitet wird. Wir ziehen alles, was wir für uns als brauchbar erachten in unsere Überlegungen mit ein, vorausgesetzt, es wird über positive Verstärkung und mit viel Trainingsspaß gearbeitet. Leinenrucks und ähnliches lehnen wir total ab!

    Was uns beim Training sehr oft hilft, sind Targets. Die Dogdancer nutzen es für ihr Tricktraining - und wir für unsere "OBEDIENCE-TRICKS". Denn auch die Obedience-Übungen sind eigentlich nichts anderes als Tricks, die wir dem Hund beibringen :-) .
    Zwei Arten von Target-Training erachten wir hier für äußerst sinnvoll. Einmal ist es das
    BODENTARGET, das für den Hund ein PFOTENTARGET ist (PFOTEN drauf!) und dann ist es noch das HANDTARGET, das für den Hund einmal ein NASENTARGET ist (NASE an die offene Handfläche!) oder BLICKTARGET (unter der Hand mit Blick zur Hand mitlaufen!)

    Wir benutzen die Targets als eine Trainingshilfe unter vielen anderen Trainingsmöglichkeiten. Die Targets sind für uns zusätzliche Hilfen, um dem Hund genau zu zeigen, was erwartet wird.

 

    Das Training mit BODENTARGETS:


    Wir zeigen euch an dieser Stelle mal, was wir alles damit machen und wie das funktioniert.

 

    Teil 1: BASICS

      VIDEO:  BODENTARGET-BASICS

     

    Wir erarbeiten uns viele Übungen für OBEDIENCE über das BODENTARGET.


    Damit man das Bodentarget aber sinnvoll nutzen kann, muss man es mit viel Trainingsspaß aufbauen. Zum Kennenlernen soll der Hund das Target zunächst nur
    anlaufen und wird SOFORT hochwertig belohnt, wenn eine Pfote drauf ist.
    Dann erarbeiten wir das
    Stehen auf dem Target und das Ausrichten beim Stehen zum HF hin.

    Im Video seht ihr auch ein Beispiel für das Anlaufen des
    Handtargets. Hier wird es verwendet, um den Hund zum HF zu holen, damit er aus dieser Richtung erneut zum Bodentarget läuft. Dabei haben wir dann auch gleichzeitig eine "Doppel"-Übung, bevor die Belohnung kommt und der Hund muss sich zunächst auf eine Sache konzentrieren und dann "umschalten" auf das nächste Kommando.
    Diese Bodentarget-Basics sind gut beim Aufbau der Welpen! Lasst sie den CLICKER kennen lernen und lasst sie DENKEN!

    TEIL 2: DIE ÜBUNGEN

    Das STEH!
           VIDEO 
     

    Das Target dient als Fixpunkt - Stehposition soll gehalten werden - egal, was der HF tut. Sobald eine Pfote bewegt wird - UPS! - Das war nix! - Nochmal!

    INDOOR-TRAINING - BOX

    Was man natürlich beim INDOOR-TRAINING nicht trainieren kann, ist SPEED. Aber darauf muss man draußen das Augenmerk ganz besonders legen! Draußen arbeiten wir sehr viel mehr mit dem Spielzeug als Belohnung.

    Hier zeigen wir euch, wie wir die Box über das Bodentarget aufbauen. Zunächst nehmen wir das große Target, das der Hund ja schon kennt - und worauf er nach den obigen Übungen sowieso schon stehen bleibt mit Ausrichtung zum HF hin.
    Wir wollen mit dem Target (es liegt in der Mitte der Box - manche Hunde brauchen gegebenenfalls auch eine andere Ausrichtung - Hunde mit langem Körperbau sollten es eventuell im vorderen Drittel der Box haben!) dem Hund die korrekte Stelle beim Anlaufen der Box zeigen. Er soll lernen, die Mitte anzulaufen.
    Später ersetzen wir das große Target durch ein kleines, das man im Gras dann aus der Ferne gar nicht mehr sieht. Der Hund sieht es erst, wenn er die Mitte anläuft.
    Dann trainieren wir sehr oft mit dem Target - aber immer mal wieder auch ohne, um zu sehen, ob der Hund die richtige Anlaufstelle kennt.
    Draußen schicken wir den Hund aus verschiedenen Richtungen und aus unterschiedlichen Entfernungen hin und legen auch immer wieder ein Spielzeug rein, damit die Geschwindigkeit beim Anlaufen passt!
    Wir schalten, wenn der Hund schon ziemlich sicher ist, auch andere Aufgaben davor - z. B. Fußlaufen - außen schicken um Pylone - Hürdensprung, ... und schicken den Hund zur Belohnung für gute Ausführung zum Spielzeug in die Box.
    Wir stellen den Hund beim "BOX"-Kommando mit Blick zur Box oder seitlich zur Box mit Blick zum HF ....

           VIDEO 

     

    Der Hund kann zunächst STEHEN und dann ABLIEGEN oder ihr könnt gleich das ABLIEGEN, ohne vorheriges STEH trainieren. Das ist frei wählbar.
    Der Vorteil beim vorherigen STEH ist gegebenenfalls, dass man den Hund noch in die korrekte Position dirigieren kann, falls das nötig ist, bevor er sich ablegt. Das könnte im Prüfungsfall ein paar Punkte retten :-)

    Das Targettraining ist auch eine sehr gute Möglichkeit, Hunden, die beim Abliegen noch ein paar Schritte vorlaufen, beizubringen, direkt bei der Stoppstelle, nämlich am Target abzuliegen. Hierfür trainiert ihr das STEHEN und ABLIEGEN außerhalb der Box - nur mit dem Target - zunächst ist der HF nahe beim Target und dann wird der Abstand aufgebaut - klappt das gut, kommt das Target in die Box.

    DISTANZKONTROLLE
    STEH-SITZ    und   STEH-DOWN

    Hierbei muss das STEH immer mit den Vorderpfoten auf dem Target erfolgen.

           VIDEO 1

     

           VIDEO 2

      

    Hier haben wir zunächst mit  einer erhöhten Position für die Vorderpfoten gearbeitet, so wird dem Hund das "RÜCKSITZEN" ( = runter vom Target) bewusst.

    SCHICKEN zum PYLON - Teil vom Richtungsapport in Klasse 3

     

           VIDEO  

    Mit Hilfe des Bodentargets lernt Ebsi die korrekte Position am Pylon. Sie soll gerade dahinter stehen und das Steh aufmerksam halten mit Blick zum HF.
    Hier könnte man auch Ablenkungstraining mit einbauen und das aufmerksame Stehen belohnen.
     

    RÜCKWÄRTS GEHEN
    Zunächst sollte der Hund eine Vorstellung davon haben, wie die Bewegung ausschaut,  und ein Kommandowort dafür lernen.
    Hierfür findet ihr vielleicht hier eine Anregung:

       VIDEO mit Tipps fürs RÜCKWÄRTS GEHEN

     

     

    Um das  Rückwärtsgehen in der Fußposition zu trainieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten:
    Unter der hohen Hand rückwärts gehen - an einer seitlichen Begrenzung mit dem HF rückwärts gehen - ....
    Wir verwenden auch hierfür unsere Targets:

         VIDEO über die Arbeit mit Bodentargets

     

    "RICHTUNGSTRAINING"

    Dass der Hund ein "rechts" oder "links"-Kommando annehmen soll, wird beim Richtungsapport (Klasse2 und 3) gebraucht und in der neuen Übung 2016 in der Klasse 3.
    Mit Hilfe der Bodentargets bei der "Richtungsübung" für den Apport lernt der Hund aus dem geraden Stehen an der Pylone nach rechts oder links rauszudrehen. So ist die Gefahr geringer, dass er später mal das mittlere Apportel anpeilt :-) Man kann auch in dieser Übung, wenn der Hund das Richtungstraining schon gut macht, einen uninteressanten Gegenstand in die Mitte legen (Flasche, Hocker,...) So lernt der Hund: die Mitte ist langweilig - wenn dort was liegt, dann geht mich das nix an :-)

    Beim "Richtungstraining" für die neue Übung sind die Bodentargets einfach mal eine weitere Trainingsmöglichkeit. Aus dem SITZ/PLATZ oder STEH wird der Hund nach rechts oder links geschickt. Was hier gleich auch mitgeübt wird - die Positionen zu halten bis zum Richtungskommando! Im Freien würd ich das natürlich dann auch gleich bald mit den Hürden trainieren.

      

         VIDEO

     

    Und noch eine gute Möglichkeit für das Richtungstraining für den Richtungsapport in Klasse 2 und 3 ist diese:

     

         VIDEO

    Wir schicken den Hund von der Pylone aus nach hinten weg um die Stangen, die der Hund immer von außen nach innen her anlaufen soll.
    Wieder dreht der Hund hier deutlich nach außen weg und nicht zur Mitte hin.

    Im Freien kann man die Strecken verlängern bis hin zu dem Abstand beim Richtungsapport und somit an der Schnelligkeit arbeiten.

    VORSCHICKEN -
    Bestandteil der neuen BOX-ÜBUNG in KLASSE 3

    (Das gefällt unserer EBSI auch :-)

         VIDEO

     

    Unsere Überlegungen:
    Wir schicken den Hund zu einem ca. 25 m entfernten Zielpunkt. Dieses "Ziel" soll auf gerader Linie mit SPEED angelaufen werden-
    Als Ziel im Video haben wir ein
    Bodentarget:
    Vorteil davon ist, dass unsere Hunde es sehr gern anlaufen, weil dann sofort die Belohnung (Spielzeug oder Futter) kommt und da das nicht so hochwertig ist, als wenn dort das Spielie liegt, lässt sich der Hund später leichter Stoppen - da dann ja auch beim STOPP! - das Spielzeug geflogen kommt.
    Noch ein Vorteil davon ist, dass man es aus der Entfernung nicht unbedingt gleich sieht.
    Der Hund rennt auf gerader Linie los - obwohl er das Target nicht sieht
    (= Prüfungsbedingungen)
    Immer wieder legen wir auf das Target auch ein Superspielie, damit die Geschwindigkeit stimmt - aber Vorsicht!! - dann stoppen wir den Hund nicht, sondern lassen ihn durchrennen zum Spielie - ansonsten belohnt er sich vielleicht selbst, obwohl er das STOPP nicht angenommen hat. Das wär kontraproduktiv!
    Falls man aber mit Partner übt, gibt es da dann auch die Möglichkeit, dass der
    Partner in der Nähe des Spielies steht und es wegnimmt/absichert, falls der Hund das STOPP nicht ausführt :-)

    Training mit AZUBI-EBSI (1 Jahr jung):
    Sie rennt zum Target und wird immer mal wieder unterwegs gestoppt - in unterschiedlichen Entfernungen, damit sich kein "Muster" im Hundekopf festsetzt :-)
    Während sie dann so ca.  5/6 -mal hin rennt, liegt ganz oft das Spielie auf dem Target oder sie kommt nach dem CLICK/BELOHNUNGSWORT zum HF und holt sich das Spielie oder das Futter ab. Dann kommt
    mal eine "STOPP-RUNDE" und anschließend gleich wieder das Durchrennen. Wir lassen sie sehr viel öfter durchrennen, ohne sie zu stoppen, da sie sonst das Stoppen schon selbständig ausführen könnte, da sie das sowieso erwartet.

    Training mit RELE (6 Jahre - KLASSE 3):
    Wir trainieren wie oben und dann gibt es
     "Ablenkungen"  auf dem Weg zum Target - links und rechts: Flaschen/ Apportels/ Hütchen / Pylons/ Leute.....
    Dann seht ihr im Video etwa in der Mitte des Weges zum Target auf der rechten Wegseite eine hohe Pylone. Das ist jetzt ein
    HF-TRAINING: Der HF soll sein "STOPP"-Kommando so geben, dass der Hund auf Höhe der Pylone anhält, umdreht und steht, bis das nächste Kommando oder die Belohnung kommt. Später soll der Hund ja im markierten Kreis gestoppt werden und da ist es absolut wichtig, das STOPP-Kommando zum richtigen Zeitpunkt zu geben.

    Aus dieser Position raus kann der Hund dann nach rechts zur Pylone mit einem "AUSSEN"-KOMMANDO geschickt werden. Dies ist dann noch ein zusätzliches RICHTUNGSTRAINING, das nach rechts oder links geübt werden kann - auch mit 2 Pylonen - eine rechts, eine links. Und dann werden die Abstände der Pylonen erhöht,...
    Auf diese Weise geht es
    in Richtung BOX!

     

    NEUE ÜBUNG - KLASSE 3 - PO 2016

    Ein paar Trainingssequenzen mit EBSI:

         VIDEO

     

     

    ABRUFEN mit STEH und PLATZ

     

         VIDEO

     

    Und immer wieder ABLENKUNGSTRAINING machen!
     

    OBEDIENCE-SPASS-TRAINING:

            

      

    Fortsetzung sowie OUTDOOR-TRAININGSVIDEOS folgen!

     

    Und jede Menge Trainingsvideos könnt ihr euch auch HIER anschauen.

    Super Trainingstipps gibt es auch bei Marlise - bei OBEDIENCE.CH:
     
     

 

 

 

 

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